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Als Mitte dieses Jahres nach vielen, vielen Jahren der Gerichtsprozess im Zwergenreich endlich zu einem Abschluss kam, war das Urteil schon recht hart. Die 7 Zwerge, die ja beschuldigt wurden, eine junge Menschenfrau erst betäubt und dann hinterlistig vernascht zu haben, wurden für den Zeitraum von 150 Jahren aus dem Zwergenreich auf die Erdoberfläche verbannt. Sie durften nur das nötigste mitnehmen, auch ihre Instrumente mussten sie im Zwergenreich lassen. Das war schon wirklich blöde für die 7, denn alle machten gerne Musik. Während 3 von Ihnen am liebsten guten, alten Rock spielten, mochten 3 andere lieber bayrische Stimmungshits. Freddy, der 7. der Zwerge, wurde von den anderen mehr oder weniger geschnitten, weil er nur mit Mikrofon bewaffnet im Vollplayback gerne Boygroups imitierte.
Und so zogen die Zwerge los, um möglichst ungesehen von nun an 150 Jahre auf der Erdoberfläche zu verweilen.
„So’n Mist“, stellten sie bald fest, „die Biergläser hier sind viel zu groß und die Kopfhörer dieser Welt  lassen sich kaum über unsere Zipfelmützen anlegen!“ So verbrachten sie den Sommer und Herbst ohne Musik hören zu können, und nur in Köln fanden sie eine Biersorte, die in kleinen Reagenzgläsern ausgeschenkt wird. Auf ihrem Weg durch die Welt der Menschen sind sie stets bemüht, nicht erkannt zu werden. Als sie im September durch den Westerwald streiften, begegnete ihnen im Dickicht des Waldes eine eifrige Pilzsammlerin. Dummerweise formten sie um sich zu verstecken ihre Zipfelmützen so, dass sie wie Pilze aussahen. Als die Sammlerin ihnen zu nahe kam, und sie daraufhin die Beine in die Hand nahmen und ins Unterholz rannten, bekam die Sammlerin einen solchen Schreck, dass sie nach 2-tägiger Ohnmacht beschloss, Kind und Kegel zu verlassen und in die Politik zu gehen.
Sie will nie wieder Pilze suchen gehen. „Hoffentlich erfährt das keiner aus unserer Welt“, beteten die 7 Zwerge, die es bald darauf in den Bendorfer Raum verschlug. Ziemlich ausgemergelt und verstört, weil sie so lange keine Musik mehr hören konnten, erspähten sie plötzlich ein Plakat des 19. Bendorfer Weihnachtsrock. „Lest mal“, forderten sie sich gegenseitig auf. Es fielen Worte wie, „Nazareth“, Spider Murphy Gang“, „Mann, richtig geiler Rock“, „Boa, echte bayrische Stimmungshits“, „Mist, keine Boygroup dabei“, „Sei bloß ruhig!!“. Und dann tanzten sie mit leuchtenden Augen einen Zwergentanz und freuten sich darauf, am 18.12. zum 19.Bendorfer Weihnachtsrockfestival zu gehen, um endlich einmal wieder Musik zu hören. Ja, und wenn Ihr, lieber Leser, das auch vorhabt, wenn Ihr alte Rockklassiker von Nazareth oder die Party-Hits der Spider Murphy Gang und/oder super nachgespielte Pop-Musik hören und erleben möchtet, dann seit Ihr herzlich willkommen, am 18.12. zur Sporthalle des Gymnasiums zu kommen.
Wenn Ihr allerdings weiblich seit und eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Frau Schneewittchen haben, dann paßt bloß auf, wenn Ihr irgendwelchen Zipfelmützen begegnen!

Viel Spaß beim 19. Bendorfer Weihnachtsrockfestival