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Am Silvesterabend des Jahreswechsels 1973/74 steht eine vielversprechende Newcomer-Formation auf der Bühne des Chequers Club im australischen Sidney. Im Repertoire der auf den Namen AC/DC getauften Formation finden sich prägnante Rock'n'Roll-Klassiker von Chuck Berry, Rolling Stones und Beatles sowie einige knackige Eigenkompositionen mit eindeutig zweideutigem Inhalt. Niemand wäre wohl auf die Idee gekommen, dass dieser wilde Haufen an pubertierenden Rüpeln in nicht allzu ferner Zukunft zu den einflussreichsten Ensembles im Hard Rock- und Heavy Metal-Bereich gehören wird.

Seien wir mal ehrlich: Das war der beste Moment unseres Lebens, auch wenn wir ihn nicht unmittelbar miterleben durften. In den Folgejahren machten AC/DC mit der legendären und definitiv viel zu früh verstorbenen Sänger Bon Scott sechs Studioscheiben und lieferte nebenbei  mit dem "If You Want Blood You've Got It"

© Volker Lannert (www.vlannert.de)

Livealbum und dem Live-Video "Let There Be Rock" auch noch das Alte und Neue Testament des Drecksrock.

Von "High Voltage" bis "Highway To Hell" dauerte es gerade mal fünf Jahre, in denen AC/DC mehr schafften als andere Kapellen sich überhaupt vorstellen können. Und nicht nur das. Sie bauten darauf auf und erreichten mit ihrem neuen Sänger, Ex-Geordie Frontmann Brian Johnson, den Status von stadienfüllenden Rockgötter. Alleine von dem mit Bon Scott begonnenen und mit Johnson beendeten "Back In Black" - Album brachten sie über 41 Mio Scheiben unters gierige Volk!

Diesem Volk gehören auch die Herren von den Dirty Deeds '79 an. Sie sind AC/DC-Verrückte reinsten Wassers und genau das ist der Grund dafür, dass sie auch nach über einem Jahrzehnt noch die fulminanten Stampfer ihrer Vorbilder wie "Whole Lotta Rosie" oder "TNT" mit Inbrunst und der vielfach gelobten Authentizität spielen "Die 5 Bonner haben sich zum Ziel gesetzt, wie die Altmeister aufzutreten und covern jegliche AC/DC-Songs, so dass man meint, Angus und Konsorten stehen selbst auf der Bühne." urteilt bonnaparte.de. "Der Sound der Vorbilder wurde so originaltreu und mit solch einem Elan rübergebracht, dass einfach jeder aus dem Publikum mitgerissen wurde. Der Laden drohte auseinanderzubrechen..."