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Am 4. November kracht der “Himmelskörper” der Heldmaschine mitsamt Besatzung auf die Erde – ein endloses Ödland erstreckt sich um sie herum, geprägt durch Krisen und Terror. Die Welt, die die Heldmaschine auf ihrem neuen Album “Himmelskörper” zeichnet, zeigt die dunkle Seite unseres Daseins; Unsicherheit, Angst und Fremdenhass stehen an der Tagesordnung.

Diese Themen gehen an der Band, die sich erst letztes Jahr mit 

ihrem “Refugee Aid”-Festival für Flüchtlingshilfe einsetzte, natürlich nicht spurlos vorbei. Angeheizt durch die andauernde Flüchtlingskrise und die beinahe alltäglichen Terroranschläge, zieht sich das aktuelle Weltgeschehen wie ein roter Faden durch das neue Werk des Quintetts.

“Dieses Pulverfass an Angst, Meinungsmache und Zukunftsunsicherheit hat uns natürlich angetrieben, denn als Menschen berührt und beschäftigt uns das alles sehr”, sagt Sprachrohr René zur Entstehung von “Himmelskörper”.

Zwischen scharfkantigen Industrial-Riffs, bohrenden Elektro-Sounds und der urtpyischen Wucht der NDH, trifft der Frontmann und Cheflyriker mit seinen mal zynischen, mal ernsten Anleihen stets genau ins Schwarze, wenn Themen wie sexuelle Lust (“Sexschuss”, “Auf Allen Vieren”), Wahrheitsfindung (“Alles Eins”) oder Vergänglichkeit (“Spieglein, Spieglein”, “Dünnes Eis”) besungen werden.

Dennoch gilt für die Band immer die oberste Regel: KEIN Zeigefinger. “Wir wollen eher auf die Themen aufmerksam machen, anstatt zu belehren”, so Schießbuden-Maschinist Dirk. 

Aber die Heldmaschine wäre nicht die Heldmaschine, wenn sie nicht auch mit Sarkasmus und einer guten Portion Augenzwinkern zu Werke ginge: Während “®” ein netter Gruß an all diejenigen ist, die immer noch mit müden Rammstein-Vergleichen angekrochen kommen, wird “Sexschuss” am 17. September als erster Vorbote des “Himmelskörpers” auf der Erde einschlagen. Die Single kommt zusammen mit einem anzüglichen Video in bester Heldmaschine-Manier, für das die Truppe nach “Propaganda”, “Weiter!” und “Wer Einmal Lügt” erneut Produzent und Regisseur Mark Feuerstake vertraut, der auch dieses Mal nicht mit absurden Ideen geizt.

Mit “Himmelskörper” erscheint am 4. November das vierte Heldmaschine-Album und bei einem sind sich alle einig: Es ist ihr augereiftestes und eigenständigstes bisher.

Das muss natürlich auch live unter Beweis gestellt werden: Während die Heldmaschine bis zum Ende des Jahres noch mit Megaherz und Erdling durchs Land zieht, folgt bereits im Februar ihre “Himmelskörper”-Tour, bei der sie in ganz Deutschland ihre Botschaft unter’s Volks bringt.