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Vorwort

In dem Zeitraum eines Jahres kann viel passieren: Verbindungen lösen sich, es wird geheiratet und Wohnorte werden gewechselt. Teilweise weit, weit weg.
Zwar werden mit kleinen, unterschiedlich gefärbten und designten Apparaten, die manche Telefon nennen, noch weiterhin Kontakte gepflegt, doch im großen und ganzen wird woanders dann doch ein gänzlich neuer Lebenswandel vollzogen. Ein gänzlich neuer? Oh nein, denn in dem kleinen, uns wohlbekannten rheinischen Ort Bendorf kann man genau in der Mitte, von wo es mir noch 731 km nach Yzeure sind, Zeuge eines fantastischen Schauspiels werden: Am 19. Dezember 1992 werden sich dort ab 20.0(1 Uhr lange nicht gesehene Gestalten, berufstätige Männer und Frauen, Väter und Mütter, den Freigang ausnutzende Sträflinge und sonstige nette Menschen mit einem großen Hallo wiedertreffen, um ein Wunder zu vollbringen. In filigraner Kleinarbeit im fahlen Licht der Straßenlaternen, dass durch die Panoramaverglasung der Sporthalle ins Innere dringt, werden sie den Linoleumboden verlegen, der als Magnet für Zigarettenkippen, Glühwein- und Bierreste als unterste Ebene des 7. Bendorfer Weihnachtsrockfestivals anzusehen ist. Anschließend werden all' diese Leute brav irgendwo einkehren, um ihrem Wiedersehen kulinarisch Ausdruck zu verleihen. Und am Freitag geht's dann richtig los: Dutzendschaften eilen herbei - Hallo! Hallo! hört man immer wieder - und jeder trägt dazu bei, damit auch wieder alles stimmt und steht beim 7. Bendorfer Weihnachtsrock. Die zermürbende Arbeit der Monate zuvor ist dann (hoffentlich) fast vergessen, zumal sie dieses Jahr leider wenige Leutchen - allen voran natürlich unserem Enschi - vorbehalten war. Und am Samstag, dem 19. Dezember 1992, geht dann um 16.00 Uhr wieder die attraktive gläserne Sporthallentür auf und der Abend nimmt seinen Lauf: Dieses Festival, das immer mehr zu einem großen Klassen- und Cliquentreffen wird und zwar nicht nur unter den Organisatoren - ist um diese späte Jahreszeit für viele gar nicht mehr wegzudenken. Dies liegt sicher neben dem immer ansprechenden, hervorragenden Liveprogramm und der ausgezeichneten Bewirtung an dem einzigartigen Party-Flair, das diesem Festival zu eigen geworden ist. Am Essen und Trinken hat sich nichts geändert; für eventuelle neue Zuschauer und hören sei es nochmals erwähnt: Es gibt neben Bier (Alt und Pils), Cola, Limo und Wasser auch einen Sekt und Powerglühweinstand, und zu essen gibt es wie immer gute, ofenfrische Pizza ä la Bruno. Auch den Schmuckstand, an dem man sich noch mit Kleinigkeiten für die Liebsten zu Weihnachten versorgen kann, konnten wir noch nicht vergraulen. Und so sieht das Live-Programm diesmal aus: Opener sind „THE STICS" aus Bendorf, die als relativ neue Lokalmatadore Coverversionen von A - Z anbieten, also genau das Richtige für den musikalischen Anfang. „FINDERS KEEPERS" sorgen mit eingängigen Pop-Kompositionen mit Rock- und Jazzeinflüssen für die musikalische Abwechslung. Die „KOMM' MIT MANN!s" aus dem Ruhrpott werden mit gekonntem Powersoul Dritten im Bunde sein. Pressestimmen einer Deutschlandtournee lassen hier sehr viel erwarten, bevor „DIE ZÖLLNER" die Bühne betreten. Diese Berliner Truppe aus 10 Mann fusionieren die verschiedensten Instrumente zu einer Musik mit Power, Groove, Action, Fun mit Bläsersätzen und rauhem Gesang und sind damit eine erfolgreiche Überraschung der deutschen Musikszene. Na, das ist doch wieder ein Programm, was? Nähere Informationen über die Bands befinden sich - wie immer - im Heft. Da das vergangene Jahr besonders lang war und zahlreiche Leute ziemlich heiß aufs Weihnachtsrock sind, empfiehlt es sich wieder, die Karten im Vorverkauf zu sichern, zumal sie dort auch günstiger sind. Nichtsdestotrotz gibt's auch wieder eine Abendkasse. Logisch! Und nach dem Motto vom 4. Weihnachtsrock „Wer vor Heiligabend rockt, hat das Jahr nicht ganz verbockt", wünschen wir Euch wieder: „Viel Spaß beim 7. Bendorfer Weihnachtsrockfestival!" Die Veranstalter