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Vorwort

Fluchend sieht man sie nun wieder. Zwischen langer Mütze und weißem Rauschebart das vor Ärger rotangelaufene Gesicht noch eben erkennbar sieht man sie mal hier, mal da und natürlich auch dort geheimnisvoll vorbeihuschen.
Sie versuchen, ihren Job zu machen, jene rot-weiß gekleideten Männlein mit Chow-Chow-Blick, und der wird von Jahr zu Jahr schwieriger.
Früher, ja früher konnten sie ihre Kunden - jene kleine Monster, die mit unendlich erwartendem Blick unter Bäumen mit Lichtern hocken noch mit Bauklötzchen und Holzspielzeug oder einem kleinen Dampflockmodell in Erzücken versetzen. Heute richtet sich der fordernde Blick auf kleine Kästchen mit Bildschirm, in denen man elektrisch erzeugte Fabelwesen zum Krepieren bringen kann oder ähnlichem verblödeten Mist mit 7,4 Megabyte.
Und so stehen sie dann, jene weiß-rot gekleideten Männer, ihr Outfit mit einer Sonnenbrille geschickt kaschiert, in überfüllten Einkaufszentren in piependen Spielwarenabteilungen, wo sie versuchen, die Wunschlisten der Allerliebsten zu erfüllen. Und nur noch selten können sie sich freuen über den Wunsch nach einer E-Gitarre, einem Saxophon, einem Schlagzeug oder den Wunsch nach einer Eintrittskarte fürs B. Bendorfer Weihnachtsrock (wie ulkig, wo's doch am 24. schon vorbei ist).
Aber es gibt um diese Zeit auch Leute, die es etwas leichter haben. Z. B. die, die das B. Bendorfer Weihnachtsrock auf die Beine stellen. In den vorigen 7 Jahren doch schon zur Routine geworden, gewöhnt an chronisch rote Zahlen gelingt es uns sicher auch diesmal, um 16 Uhr am 18.12. das Türchen zu öffnen.
Da wir keine Lust haben, irgendwelchen musikalischen Strömungen nachzueifern, gibt es auch dieses Jahr wieder Rock
[...]
alten geblieben.
So können wir also nur hoffen, dass es auch beim B. Bendorfer Weihnachtsrockfestival wieder eine schöne Fetenstimmung geben wird und wünschen allen viel Spaß. Die Veranstalter. P. S. Es wäre nett, wenn die Leute, die letztes Jahr die 40 vollen Bierkästen gemopst haben, dieses Jahr das Leergut wieder mitbringen könnten.